

Vorwort
Trotz vieler guter Hundebücher möchte ich versuchen zu vermitteln, was ich mit meinem Hund Alf und auch über ihn gelernt habe, weil ich kein Fachmann bin und den Menschen Mut machen möchte, die sich - genau wie ich - selbst "durchbeissen" möchten und ihren Hundefreund nicht als "verkorkste Seele" im Tierheim abgeben wollen. Auch dann nicht, wenn es schwierig wird.
Viele seiner Hunde-Kollegen werden gut erzogen, haben täglich ihren Auslauf und bekommen jede Menge gutes Fressen. Trotzdem habe ich immer wieder das Gefühl, daß diese "Herrchen und Frauchen" ihren Hund nicht so ganz verstehen, obwohl sie sich wirklich Mühe geben. Auch ich habe vor diesem langen Lernprozeß gemeint, daß ich wüßte, was mein Hund liebt und was er braucht. Jetzt aber weiß ich, daß ich damals vieles vermenschlicht habe. Das war zwar gut gemeint, aber nicht immer das Beste für Alf.
Mein Wissen basiert nicht auf hochfundierten tierpsychologischen Kenntnissen, und Veterinärmedizin habe ich auch nicht studiert. Ich bin ein ganz "normaler" Mensch, der durch den größten Glücksfall, der mir je passiert ist, und mein großes Herz für Tiere "auf den Hund" gekommen ist. Seitdem bemühe ich mich um die bestmögliche Kommunikation zwischen meinem Hund und mir. Das ist alles.
"Was tu ich nur mit diesem Hund?"