

Immer wieder
Zeit zum Vokabeln lernen:
Bis sich eine Verknüpfung von "Befehl" zum "Verhalten" (gewünschte
Reaktion) gefestigt hat und automatisch ablaufen kann, muß man viel üben
und seinem Tier Zeit lassen, denn es soll ja auch Spaß
machen.
Zu vergleichen wäre so ein Lernprozess für den Hund meiner Meinung nach mit Vokabeln lernen: Das pure Auswendiglernen fällt uns auch schwerer als eine logische Frage zu beantworten, die man nicht auswendig lernen muß, sondern beantworten kann, weil man etwas verstanden hat. Sie läßt sich für uns logisch ableiten.
Vokabeln dagegen sind stures Auswendiglernen. Es gibt doch auch immer Vokabeln, die wollen einem nicht mehr einfallen, auch wenn man noch so viel geübt hat. So geht es dem Hund auch, denn stures Auswendiglernen ist schwerer als logisches Ableiten.
Die Eselsbrücke:
Was haben wir also in der Schule mit den schwierigen Vokabeln gemacht?
Wir haben uns Eselsbrücken (Verstärkungen) gebaut.
Geben wir auch dem Hund die Chance, schwierige Vokabeln zu lernen - nicht von heute auf morgen, sondern langsam und auch immer wieder.
Wieso immer wieder? Er kann das doch jetzt!
Falsch: Wenn man Vokabeln einer anderen Sprache lange nicht benutzt, werden sie leicht vergessen; aber die, die man täglich hört, bleiben im Kopf.