Herr und Hund (Thomas Mann)

Die Beziehung zwischen Herr und Hund kann auch ganz große Literatur sein, zumindest wenn kein geringerer als Thomas Mann sich diesem Thema widmet. Sein Werk Herr und Hund (Untertitel: Ein Idyll) ist zudem (gemeinsam mit Die vertauschten Köpfe) eine der längsten Erzählungen von Thomas Mann.

Herr und Hund entstand dabei im Jahr 1918. Es ist nicht das einzige Werk, in dem sich Thomas Mann mit seinen eigenen Hunden beschäftigt, ihnen quasi ein literarisches Denkmal setzt. Die gleiche Ehre wurde auch seinem Collie Perceval zuteil, den Thomas Mann in Königliche Hoheit verewigte.

Literarisches Zeugnis über Haushunde und deren Besitzer

Herr und Hund gehört dabei zweifellos zu den einfühlsamsten und humorvollsten literarischen Zeugnissen über Haushunde – und deren Besitzer. Die Erzählung handelt von Bauschan, einem Hühnerhundmischling. Dieses gelangt als Nachfolger von Perceval zu Thomas Mann, als Welpe, dabei aber nicht nur halb verhungert, sondern auch kränklich. Bauschan war wohl einer der Lieblingshunde von Thomas Mann, allerdings wurde er wohl nur vier Jahre alt.

Geschildert werden verschiedenen Episoden aus dem Leben mit diesem Hund. Dabei widmet sich eine der Episoden auch der Frage, wie Nerven aufreibend das Warten eines Hundes sein kann. Aber auch der Jagd von Bauschan auf verschiedene Tiere (Feldmäuse, Fasan) findet Erwähnung. Wobei Bauschan wohl kein sonderlich erfolgreicher Jäger war.

siehe auch Hunde als Freund und Partner.

Thomas Mann

Paul Thomas Mann, geboren 1875, gestorben 1955, war nicht nur ein deutscher Schriftsteller, er gilt auch als einer der bedeutendsten Erzähler des 20. Jahrhunderts. Zu seinen WErken gehören Tonio Kröger, Der Tod in Venedig, Der Zauberberg. Für die Buddenbrooks erhielt Thomas Mann im Jahre 1929 den Nobelpreis für Lteratur.

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