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Nur ein Wort

Rund um die Befehle:
Die Befehle sollten immer die gleichen bleiben. Ein Hund, der viel Freiheit genießt hat seine Gedanken nicht so schnell bei uns und um ihm das Lernen zu erleichtern gibt es immer nur ein und das gleiche Wort für eine Verhaltensweise, die der Hund mit dem Kommando verbinden soll.

z. B. "Aus"! Tut der Hund etwas, was wir nicht wollen - frißt er z.B. immer wieder alles vom Boden, was eßbar ist und hört damit auch nicht auf, obwohl man "Aus" sagt (der ihm bekannte Befehl dafür, das etwas nicht gut ist), legt man verbal nicht nach mit: "ich hab doch gesagt AUS!", sondern man zieht ihn sanft an der Leine zurück, damit er weiss, dass wir sein Verhalten nicht gut heissen! Sobald sich der Hund von dem eßbaren Zeugs auf dem Boden abwendet - auch wenn wir ihn sanft gezogen haben und der Anatz nicht von ihm aus kam - loben wir ihn. Schon bei dem kleinsten Ansatz zum richtigen Verhalten!

Dem Hund soll mit dem "sanften an der Leine wegziehen"keine Schmerzen zugefügt werden, es soll eine verstärkende Geste des Befehls sein, eine sanfte Hilfe, die ihm hilft den Befehl mit dem richtigen Verhaltensansatz zu kombinieren.

Hört er anschließend auf, jedes Teil vom Boden aufzufressen, dann muss er natürlich ohne Ende gelobt werden (ein Jackpot muss her!), damit er weiß, daß sein Verhalten so richtig ist.

Der Hund kann ja nicht verstehen, daß wir ihm das Leckerli jagen verbieten, weil vielleicht das eine oder andere Teil, das vergiftet oder verdorben ist, auf dem Boden rumliegt. Deswegen ist es auch nötig, einige Dinge grundsätzlich zu verbieten.

Hunde kennen keine Ausnahmen, sie können nur zwischen "dürfen" und "nicht dürfen" unterscheiden - was Ausnahmen sind, können sie nicht begreifen. Fällt uns ja auch nicht unbedingt leicht oder? :-)

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